Projekte

Seit 2020 bei der IMAP GmbH, davor am Mannheimer Zentrum für Europäische Sozialforschung (MZES) und als selbstständige Evaluatorin: eine Auswahl meiner Projekte, sortiert nach Art der Arbeit.

Studien

2026 – Universität Bielefeld: Befragung von Lehrkräften und Schüler*innen im Rahmen der Studie „Antisemitismus im Kontext Schule” des Instituts für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung (IKG).

2025–2026 – Dunkelfeldstudie zu Gewalterfahrungen junger Menschen in Berliner Sozialräumen. Befragung junger Menschen zu Gewalterfahrungen, die in offiziellen Statistiken nicht sichtbar werden; Vorstellung der Ergebnisse im Oktober 2026 in Berlin.

2025–2026 – Antidiskriminierungsstelle des Bundes: Entwicklung und Durchführung der bislang größten Umfrage zu Diskriminierungserfahrungen in Deutschland. Der Fragebogen entstand in einem partizipativen Prozess mit über 400 zivilgesellschaftlichen Organisationen und einem wissenschaftlichen Begleitgremium; befragt wurde online in zehn Sprachen und Deutscher Gebärdensprache sowie auf Papier.

seit 2025 – CHUM – Befragungs- und Analysetool der IMAP GmbH: Mitentwicklung eines beteiligungsorientierten Tools, das klassische Fragetypen mit KI-gestützten, dialogischen Fragen verbindet; eingesetzt in wissenschaftlichen Befragungen sowie für Landes- und Bundesbehörden.

2023–2024 – Niedersächsisches Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Gleichstellung: Studie zur politischen Beteiligung junger Menschen in Niedersachsen mit einer Befragung von über 4.400 jungen Menschen, Erhebungen in Kommunen und Landkreisen sowie Interviews mit Expert*innen. Erschienen als Schwerpunktbericht der Landesjugendhilfeplanung. Schwerpunktbericht (PDF)

2022–2023 – Teilseiend e. V. / CLAIM – Allianz gegen Islam- und Muslimfeindlichkeit: Kurzstudie „Erfahrungen und Umgangsstrategien von Betroffenen von antimuslimischem Rassismus” mit Online-Befragung und Tiefeninterviews (Erstautorin). Studie (PDF)

2013–2018 – Baden-Württemberg Stiftung / MZES: Demokratie-Monitoring Baden-Württemberg. Im Teilprojekt „Bürger und Demokratie in Baden-Württemberg” (Prof. Dr. Rüdiger Schmitt-Beck, Prof. Dr. Jan W. van Deth) Mitarbeit an beiden Erhebungswellen 2013/2014 und 2016/2017.

2012–2013 – Mannheimer Demokratie Audit, MZES: Untersuchung, wie lokale Demokratie in deutschen Großstädten funktioniert, am Beispiel Mannheims; Kapitel zu den Erwartungen der Bürger*innen an ihre Stadt und zur sozialen Beteiligung.

Evaluationen

seit 2026 – Hessisches Ministerium für Arbeit, Integration, Jugend und Soziales: Wissenschaftliche Evaluation des Hessischen Aktionsplans für Akzeptanz und Vielfalt (APAV 2.0) als Projektleiterin; Auftakt im Juli 2026 mit Staatsministerin Heike Hofmann.

seit 2026 – Land Schleswig-Holstein: Evaluation des Landesaktionsplans gegen Rassismus mit Befragungen und Reflexionsformaten für alle Beteiligten – von Ministerien über zivilgesellschaftliche Akteur*innen und Lebensweltexpert*innen bis zur Gesamtbevölkerung.

2023–2026 – Tafel Deutschland e. V.: Evaluation der Einführung von TafelConnect, einer neuen Plattform, über die Großspenden von Lebensmitteln bundesweit einfacher und transparenter an die Tafeln verteilt werden; gefördert vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft.

2024 – Stiftung Mercator: Programmevaluation im Handlungsfeld „Integration durch soziale Teilhabe”.

2022–2023 – Deutschlandstiftung Integration: Evaluation des Leadershipprogramms für Muslim*innen.

2021–2023 – Bundesministerium für Arbeit und Soziales: Evaluation des Gesetzes zur Sicherung von Arbeitnehmerrechten in der Fleischwirtschaft (GSA Fleisch), gemeinsam mit der InterVal GmbH. Abschlussbericht

2020–2022 – Ministerium des Innern des Landes Nordrhein-Westfalen: Evaluation des Präventionsprogramms „Wegweiser – gemeinsam gegen gewaltbereiten Salafismus”: Funktionsweise, Beratungsaktivitäten, Sensibilisierungs- und Netzwerkarbeit sowie Optimierungspotenziale. Landtagsvorlage 18/1371 (PDF)

2020 – DGB Bildungswerk BUND: Erhebungsinstrument zur Ex-ante- und Ex-post-Evaluation demokratischer Einstellungen in der beruflichen Bildung.

2015–2017 – Wissenschaftsstadt Darmstadt: Wissenschaftliche Begleitung der Leitlinien für Bürgerbeteiligung und Evaluation der 43 Beteiligungsverfahren der Jahre 2015 und 2016, gemeinsam mit Dr. Rolf Hackenbroch (teleResearch GmbH). Untersucht wurde unter anderem, welche Bevölkerungsgruppen erreicht werden, wie Beteiligung bewertet wird und was mit ihren Ergebnissen geschieht. Abschlussbericht (PDF)

Beteiligungsprojekte

2025–2026 – Landkreis Marburg-Biedenkopf: Bürgerrat „Ehrenamtsforum – Engagiert im Dialog”, gemeinsam mit der Zebralog GmbH. 30 zufällig ausgeloste und über einen öffentlichen Aufruf gewonnene Bürger*innen erarbeiteten an drei Sitzungstagen zehn Empfehlungen, wie sich junge Menschen stärker engagieren und die Generationen im Ehrenamt besser zusammenarbeiten können – von einer zentralen Ehrenamtsplattform bis zur Ehrenamtskarte für Kinder. Die Empfehlungen wurden dem Landrat übergeben. Bürgerrat-Datenbank

2025–2026 – Senat der Freien Hansestadt Bremen: Konzeption und Umsetzung des Beteiligungsprozesses zum Landesaktionsplan gegen Rassismus, gemeinsam mit der ifok GmbH – mit Menschen aus Zivilgesellschaft, Communities, Wissenschaft, Wirtschaft und Verwaltung sowie einem eigenen Prozess für Jugendliche und junge Erwachsene. Der Senat hat den Landesaktionsplan 2026 beschlossen. Endbericht (PDF)

seit 2024 – Lokale Aktionsgruppe (LAG) Havelland e. V.: Kinder- und Jugendbeteiligung in der LEADER-Region Havelland. Junge Menschen bis 27 Jahre werden in die Planung von LEADER-Projekten einbezogen – etwa bei der Umgestaltung einer Kita, in die die Wünsche der Kinder eingeflossen sind. Mit dem Jugendbudget „HavellandHeroes” setzen junge Menschen eigene Projektideen um und wählen die Gewinnerprojekte selbst per Online-Abstimmung; 2025 stimmten rund 1.400 junge Menschen ab. Projektseite

2023–2025 – Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration Baden-Württemberg: Beteiligungsverfahren zur Aufstellung eines Landesaktionsplans gegen Diskriminierung und Rassismus, gemeinsam mit der ifok GmbH. Pressemitteilung

2020–2022 – Hessisches Ministerium für Soziales und Integration: Begleitung der Hessischen Integrationskonferenz bei der Erarbeitung des Hessischen Integrationsplans; Moderation von Themenforen und Dokumentation. Hessischer Integrationsplan 2.0 (PDF)

2015 – Mehrgenerationen-Haus der Diakonie, Ludwigshafen: Reihe von Themenfrühstücken zur Bürgerbeteiligung. Rund 30 Teilnehmende benannten die drängendsten städtischen Anliegen – bezahlbaren Wohnraum, bessere Straßenbahnverbindungen am Abend und Sauberkeit – und erarbeiteten in weiteren Terminen konkrete Vorschläge an städtische Akteure.

Beratungsprojekte

2024–2025 – Bundesamt für Migration und Flüchtlinge: Fachlich-wissenschaftliche Begleitung der Strukturförderung bundesweit tätiger Migrant*innenorganisationen – mit Coachings, Schulungen, Strategie- und Planungsberatung sowie Vernetzungsveranstaltungen, damit die Verbände ihre Strukturen aufbauen und ihre Arbeit professionalisieren können.

2021–2022 – Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ): Bestandsaufnahme zur Diversitätskultur im Unternehmen.

2020–2023 – Bundesamt für Migration und Flüchtlinge: Verbandsakademie für Migrant*innenorganisationen (VAMOS) zur Professionalisierung migrantischer Verbände, u. a. Konzeption und Durchführung von Qualifizierungsmodulen, E-Learnings und Vernetzungsveranstaltungen. VAMOS

2019–2022 – Bundesamt für Migration und Flüchtlinge / Hessisches Ministerium für Soziales und Integration: Begleitung und Beratung hessischer Kommunen bei der Entwicklung von Integrations- und Vielfaltsstrategien im Projekt „Vielfaltsorientierung in hessischen Kommunen”, gefördert aus dem Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds (AMIF). Abschlussbericht (PDF) · Werkzeugkoffer (PDF)

2019–2022 – Bundesamt für Migration und Flüchtlinge / Karl-Arnold-Stiftung: Aktivierung der Zivilgesellschaft für eine erfolgreiche Integration durch Community Organizing, politisch-historische Bildung, Sprachbegleitung und interkulturelle Öffnung zivilgesellschaftlicher Akteure.